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Album-Review: Deftones Koi No Yokan

15. November 2012 1 Kommentar

Seit kurzem ist das neuste Werk der Jungs aus Sacramento um den Sänger Chino Moreno erhältlich und für mich als großer Fan der Serie stand es außer Frage das ich mir das Album gleich am Tag der Erscheinung sichern werde.

Ich wurde bis jetzt nie von einer Platte enttäuscht und daher waren auch dieses Mal die Erwartungen sehr hoch. Voller Vorfreude öffnete ich das CD-Fach meines Radios und legte die CD ein. Was ich dann hörte bestätigte sofort wieder warum ich diese Band so liebe. Mit „Swerve City“ bekommt man als Opener gleich die geballte Ladung Deftones um die Ohren geblasen. Besser konnte aus meiner Sicht dieses Album nicht beginnen. Chino zeigt gleich wieder wie genial seine Stimme doch klingt und auch der Rest der Band gibt gleich beim ersten Song sein Bestes. Hier merkt man gleich mit welcher Wucht die Band zu Werke gehen kann.

Weiter geht es mit „Romantic Dreams“ und „Leathers“. Wobei der Leathers noch mal kräftiger zu Werke geht als Swerve City. In beiden Songs funktioniert das Zusammenspiel der einzelnen Element der Band aber hervorragend und man erkennt mit jedem einzelnen Ton das die Jungs hier wieder zur Hochform aufgelaufen sind.
Nun folgt, aus meiner Sicht, ein weiteres Highlight des Albums. In „Poltergeist“ geht Chino mit einer enormen Liebe zu dem was er tut ans Werk. Aber hört es euch einfach selber an:

Ab dem fünften Song packt Chino dann auch endlich seine Gesangsstimme aus und es wird etwas ruhiger. Was natürlich nichts schlechtes bedeutet wenn man diese Aussage im Zusammenhang mit Deftones tätigt. Bei „Entombed“ und „Graphic Nature“ sieht man genau das Deftones es schaffen immer wieder ruhigere und härtet Parts sehr gut zu kombinieren. Das wird auch in „Tempest“ fortgeführt. Das gefällt mir an dieser Band ja so besonders gut. Die Alben warten mit Songs auf die einen voller Kraft ins Gesicht gedrückt werden um einem dann mit ruhigeren Lieder etwas Zeit zum verschnaufen zu geben. Das ist auch bei Koi No Yokan nicht anders. Auch „Gauze“ schlägt voll in diese Kerbe und gehört auf jeden Fall auch zu meinen Favoriten auf diesem Album. Nun folgt mit „Rosemary“ der wohl ruhigste Track des Albums. Damit ihr einen guten Einblick bekommt wie vielfältig das Album ist, möchte ich euch diesen Song auch nicht vorenthalten.

Mit „Goon Squad“ und „What Happened To You“ findet diese CD eine sehr starken Abschluß, wobei mir Goon Squad am besten gefällt. Für mich nach Swerve City und Poltergeist der Drittbeste Song des Albums. Neben dem neuen Album wird es auch zwei Konzert in Deutschland geben. Diese finden am 25.02.2013 in Hamburg und am 26.02.2013 in Berlin statt. Natürlich habe ich mir meine Karten für das Konzert in Hamburg schon gesichert und kann es auch kaum mehr erwaten die neuen Song und ein paar Klassiker dieser Bands mal wieder live zu erleben. Wenn ich mit diesem Beitrag euer Interesse an dem Album wecken konnte empfehle ich euch den YouTube-Kanal von Primera Starrk. Er war so nett das komplette Album hochzuladen. Von ihm stammen auch die drei Lieder hier aus dem Blog.

Fazit: Das Album hat meine Erwartungen mehr als nur erfüllt. Ich bin rundum begeistert. Der Mix aus ruhigen und kräftigen Songs klappt sehr gut und weiß zu gefallen. Ich vergebe hier die Höchstwertung: 10/10

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Alben-Review #1

Yeah! Sie haben es wieder getan. P.O.D. beglücken uns wieder mit einem neuen Album und ich kann schon mal vorweg sagen, dass sich Fans von gepflegtem Nu-Metal dieses gute Stück nicht entgehen lassen sollten. Aber immer der Reihe nach.
Gut vier Jahre ist es nun schon wieder her als der letzte Silberling erschienen ist. Darum freut es mich um so mehr das P.O.D. auch auf ihrem achten Studioalbum wieder mal gezeigt haben das sie nichts verlernt haben.
Murdered Love beginnt wie ein gutes Nu-Metal Album aus meiner Sicht beginnen sollte. Der Sound rockt und Frontmann Paul Sandoval lässt es richtig krachen. Nachdem man die Songs Eyez und Murdered Love gehört hat bekommt man gleich einen sehr radiotauglichen Track zu hören. Was man jetzt aber keinesfalls als schlecht interpretieren sollte. Mit Higher bekommt man den typischen P.O.D. Sound unterstützt von richtig gutem Gesang. Weiter geht es mit Lost in Forever. Hier kommen auch mal wieder die Reggae Einflüsse richtig zur Geltung. Doch der fünfte Song gefällt mir ein ganzes Stück besser. Auf West Coast Rock Steady hat man niemand geringeren als Sen Dog von Cypress Hill für ein Feature gewinnen können. Hier wird cooler grooviger Rocksound mit solidem Rap vereint. Mir gefällt es sehr gut.
Es folgt Beautiful. Hier wird das Tempo sehr runter gefahren und man kommt wieder etwas zur Ruhe. Für mich ein gelungener Break obwohl ich diesen Song auch nicht vermissen würde wenn er nicht auf dem Album wäre. Da gefällt mir Babylon The Murderer schon wieder besser und auch bei On Fire wird wieder P.O.D. typisch gerockt. Mit Bad Boy und Panic & Run wird man echt noch mal dazu angeregt sich Oberkörper frei vor den Spiegel zu stellen und wie ein Volldepp einen auf Rockstar zu machen in dem man die Zahnbürste als Mikrophone benutzt.
Den Abschluss bildet I am und das noch mal mit einem gewissen Nachdruck. Irgendwie schade das die Platte schon vorbei ist.
Für mich bleibt als Fazit nur zu sagen das man als Fan von P.O.D. mit dieser Platte nicht enttäuscht wird. Man kauft P.O.D. und man bekommt auch P.O.D. wie man es erwartet. Solide 8/10

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